Unsere Lorbeerkirsche haben wir uns als Sichtschutz und Schattenspender als kleine Pflanze vor den Wintergarten gepflanzt. Sie hat uns sehr gut gefallen, weil sie sehr dekorativ wirkt und das ganze Jahr über grün ist. Ihre Blätter ähneln denen der Küchenlorbeere, sie ist aber mit dieser nicht verwandt. Im Winter ist sie etwas empfindlich wenn es ihr zu kalt wird und sie leidet etwas. Die Blätter werden dann braun und fallen ab. Aber sie erholt sich sehr schnell wieder. Da die Blätter und Samen und auch die übrigen Teile der Pflanze Blausäure enthalten und giftig sind, sollte man auf die Anpflanzung verzichten, wenn kleine Kinder in der Nähe spielen. Man kann die Lorbeerkirsche als Hecke aber auch als einzelnen Busch pflanzen, je nach Sorte. Sie wächst schnell und geht auch schön in die Breite, wenn man sie entsprechend schneidet. Man sollte die Lorbeerkirsche gut bewässern, aber darauf achten, dass es keine Staunässe gibt.

Schnitt der Lorbeerkirsche

Die Lorbeerkirsche sollte einmal im Jahr geschnitten werden. Die beste Zeit dafür ist zwischen Februar und Ende Juni. Da die Blätter braun werden, wenn sie beschädigt sind, sollte man die Lorbeerkirsche immer mit der Astschere zurück schneiden. Man sollte aber darauf achten, dass der Schnitt erst nach der Blüte erfolgt und die Temperaturen unter null Grad liegen. Um eine gute Verzweigung zu erreichen reicht es, die Triebspitzen zu schneiden. Die Lorbeerkirsche verträgt aber auch gut einen größeren Rückschnitt mit der Astschere. Selbst eine Pflanze mit Pilzbefall kann bis auf den Stumpf zurück geschnitten werden. Sie treibt dann wieder aus und wird schnell wieder so schön wie vorher. Die Lorbeerkirsche sollte sonnig bis halbschattig aber windgeschützt gepflanzt werden und muss immer gut bewässert werden. Vor dem Pflanzen sollte man bedenken, dass die Lorbeerkirsche 2 bis 3 Meter hoch werden kann. Man kann sie durch Absenker vermehren. Auch Stecklinge bewurzeln sehr schnell.

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