Der Hibiskus, auch unter dem Namen Eibisch bekannt, stammt ursprünglich aus Südostasien. Mittlerweile findet er aber Verbreitung im gesamten tropischen und subtropischen Raum. Von dieser Pflanze, die zur Familie der Malvengewächse gehört, gibt es über 200 Arten in zahlreichen Größen und Formen.

Davon gedeihen die winterharten Sorten, der Strauch- oder Garteneibisch, der Mandeleibisch und der Sumpfeibisch auch hervorragend in unseren heimischen Gärten. Der chinesische Roseneibisch, auch Zimmer-Hibiskus genannt ist eine beliebte Zimmerpflanze, die durch farbenfrohe und ausdauernde Blüte überzeugt.

Da der Hibiskus aus den tropischen Breiten stammt, benötigt er einen sonnigen, windgeschützten Platz, sowohl im Garten als auch im Zimmer. Die Pflanze besticht durch ihre farbenprächtige Blütenfülle.

Will man diese über längere Zeit erhalten, ist es wichtig sie richtig zu pflegen. Dazu gehört es, den Hibiskus zu schneiden. Vor dem Laubaustrieb zu Beginn des Frühlings und eventuell ein weiteres Mal im Herbst kann man die Triebspitzen des Hibiskus schneiden. Damit erhält man seinen vollen buschigen Wuchs und verhilft der Pflanze zu ausdauernder Blütezeit den ganzen Sommer über. Der Hibiskus blüht am neuen Trieb, der durch Rückschnitt im Frühling deutlich stärker austreibt. Will man im Garten einen gut eingewachsenen Hibiskus schneiden, und eine kompakte Wuchsform erreichen, darf man ruhig die Heckenschere zu Hilfe nehmen.

Die abgeschnittenen Triebspitzen kann man als Stecklinge verwenden und sich so gleich blühenden Nachschub für die nächste Saison züchten. Im Winter braucht der Zimmerhibiskus ein geschütztes Plätzchen bei etwas 15° Raumtemperatur. Den winterharten Gartenpflanzen reicht ein Frostschutz gegen den Bodenfrost.

(TB)

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