Kletterrosen sind beliebte Pflanzen, die mit ihrer sommerlichen Blütenpracht Hauswände verschönern und für manchen duftenden Farbtupfer im Garten sorgen. Wer denkt bei rosenberankten Mauern nicht gleich an das verwunschene Schloss Dornröschens?

Eine solche Märchenkulisse kann man sich auch im heimischen Garten zaubern. Kletterrosen bilden bis zu sechs Meter lange Triebe aus, mit denen sie eine Hauswand beranken können. Zum Klettern brauchen sie ein Gerüst als Kletterhilfe, das kann ein Rankgitter an der Mauer oder eine Pergola sein.

Wie alle anderen Rosenarten auch, brauchen Kletterrosen einen hellen sonnigen Standort. Ist der Standort zu stark beschattet, bleibt die Feuchtigkeit zu lange auf der Pflanze stehen, bevor die verdunstet. Zu viel Feuchtigkeit jedoch mögen Rosen gar nicht. Dann kommt es schnell zu den gefürchteten Rosenkrankheiten, die Pflanzen werden unansehnlich oder gehen ein.

Bei jungen Pflanzen sollte man den Rückschnitt noch vorsichtig handhaben. Ansonsten gilt für Kletterrosen wie für alle anderen Rosenarten auch, der Schnitt ist die wichtigste Pflege. Will man Kletterrosen schneiden, sollte man sich zuerst das richtige Werkzeug besorgen, eine scharfe Rosenschere, die Quetschungen und Verletzungen an den Zweigen verhindert. Um die Gefahr der Übertragung von Pflanzenkrankheiten einzudämmen, sollte man die Rosenschere regelmäßig säubern. Beim Schneiden von Kletterrosen ist es vor allem wichtig, während des Sommers die abgeblühten Triebe zu entfernen, damit der Triebwuchs im Herbst nicht gestört wird. Bei den Sorten, die nur einmal im Sommer blühen, ist diese Pflegemaßnahme ausreichend. Hat man eine Rose die mehrmals im Sommer blüht, darf man auch beim Kletterrosen schneiden den Frühjahrschnitt nicht vernachlässigen. Geschnitten wird immer über einem Auge das nach außen wächst, mit einem Schnitt vom Auge weg.

(TB)

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